Bundesplatz-Kino

Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Saal ist barrierefrei
Wir zeigen heute,
Freitag, den 16.10.2026:


13:15 Bundesplatz-Kino:
Arrow Vaterland

15:00 Bundesplatz-Kino:
Arrow Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte

17:30 Bundesplatz-Kino:
Arrow Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte

20:00 Bundesplatz-Kino:
Arrow Biermann

Eintrittspreise

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Pfeil Cosima Filmtheater
Pfeil Eva Lichtspiele
Preis für die beste Regie in Cannes!

Vaterland

Gildepreis für den besten deutschen Film!

Montag 19.10.


im Bundesplatz-Kino:
Fr, 16.10. um 13:15 Uhr
Mo, 19.10. um 14:00 Uhr


2026 | Deutschland, Polen, Italien, Frankreich | 82 Min.
Regie: Pawel Pawlikowski
Mit: Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl, Devid Striesow, Fritzi Haberlandt, Milan Peschel, Enno Trebs, Theo Trebs, Anna Madeley, David Menkin, Waldemar Kobus, Daniel Wagner, Joanna Kulig


Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.

Der Tagesspiegel schrieb am 26.05.26 nach der Cannes-Preisverleihung:
"Pawlikowski erzählt in gestochenen scharfen Schwarz-Weiß-Bildern von der Reise Thomas Manns und seiner Tochter Erika, ..., durch das Nachkriegsdeutschland - und der Unmöglichkeit, in diesem Land wieder Fuß zu fassen, kulturell wie mental.
Der polnische Regisseur legt inzwischen schon etwas kapriziös-altmeisterhafte Manierismen an den Tag, aber die Präzision, mit der er in gerade mal 80 Minuten ein ganzes Land seziert - auch dank des zurückgenommenen Spiels von Zischler und Hüller -, muss man einfach Bewunderung zollen."